Stoffdehnung und Formänderung der Hülle von by Dr.-Ing. Rudolf Haas, Dipl. Schiffbau-Ingenieur Alexander

By Dr.-Ing. Rudolf Haas, Dipl. Schiffbau-Ingenieur Alexander Dietzius (auth.)

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Die Methoden der künstlichen Atmung: Und ihre Anwendung in historisch-kritischer Beleuchtung mit besonderer Berücksichtigung der Wiederbelebungsmethoden von Ertrunkenen und Erstickten

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Die Formänderung der elastischen Linie durch die Schubkräfte dagegen ist gering, da sie nur durch Fadenstreckung und Fadendehnung zustande kommt. Die Hülle erfährt also in beiden Fällen eine unzulässig hohe Verbiegung, nur mit dem Unterschied, daß sie bei parallelem Stoff ihren Hauptgrund in den Schubkräften, bei diagonalem :in den ·Biegungsmomenten hat. 'Veder parallel noch diagonal liegender einfacher bzw. paralleldoublierter Stoff ist aus diesem Grunde für die Hüllen unstarrer Schiffe vorteilhaft.

Diese Doppelbelastung kann entweder durch Innendruck und Zusatzbelastung eines Sto:ffzylinders, wie bei Versuch IV (Seite 23), oder durch reine Gewichtsbelastung eines kreuzförmigen, ebenen Stoffstückes erfolgen. Letztere Anordnung hat den Vorteil der Einfachheit und des Wegfalls von Korrektionen. (Seite 25 unten). Sie ist nichts anderes als die zweidimensionale Ausführung des N ormalstreifens. ) Jede Einzelmessung liefert für die beiden Kurvenscharen der Normalcharakteristik je einen Versuchspunkt.

Immer tritt die größere Dehnung (sei es im Durchmesser oder in der Länge) und die geringere Kontraktion in Richtung des Schusses auf. Z. B . ist die Durchmesserdehnung beim Winkel y = 90° (Fig. 33) größer als bei y = 0, da im ersteren Falle die Schußfäden in Richtung des Durchmessers liegen. D er größeren Dehnung des Schusses entspricht jeweils die größere Kontraktion der Kette und umgekehrt. In Fig. 35 und 38 sehen wir bei 45° durchgehend eine positive Verdrehung. Wir haben hier die auf Seite 13 beschriebene Erscheinung, daß bei 45° durch die einseitige Wirkung der Fadenstreckung eine Verdrehung möglich ist .

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