Die Porter-Hypothese zur Umweltpolitik by Gregor Taistra

By Gregor Taistra

Michael E. Porters Hypothese, dass eine Vorreiterrolle in der Umweltpolitik zu Wettbewerbsvorteilen führt, stellt einen revolutionären Denkansatz dar.

Gregor Taistra überprüft die Porter-Hypothese mit Hilfe theoretischer und empirischer Methoden auf Plausibilität und Konsistenz. Besonderes Gewicht wird auf den "ersten Mechanismus der Porter-Hypothese" gelegt, der den Nutzen einer Vorreiterrolle für die Umweltschutzindustrie eines Landes betont. Der Autor folgt bei seiner Untersuchung der Vorgehensweise der "strategischen Umweltpolitik", die der unvollkommenen Konkurrenz auf den Weltmärkten eine spezielle Bedeutung zumisst und die Verwendung des spieltheoretischen Instrumentariums nahe legt. Er kommt zu dem Ergebnis, dass Porters Hypothese eine größere theoretische und empirische Bedeutung besitzt, als in der Literatur bisher angenommen wurde.

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Auch Althammer (1998), S. 220-233. Vgl. Niedenthai (1998), S. 45. Vgl. NiedenthaI (1998), S. 45. Zum Ursprungslandprinzip vgl. Feess (l998a), S. 230-231. Vgl. Franke (1996), S. 21. Könnten inländische Prozeßstandards auch auf ausländische Güter angewendet werden, so hätte dies zwei Vorteile: zum einen würde die Ökodumping-Option exportierender Länder eingeschränkt werden, zum anderen könnten umweitbewußtere Länder striktere Standards festsetzen, ohne Wettbewerbsnachteile fur die heimische Industrie - oder gar die Abwanderung von Betrieben - befurchten zu müssen (vgl.

126. Hierbei kann unterschieden werden: die Ersatzlösung aus nationaler Sicht, welche bereits dann gegeben sein kann, wenn nur die Wohlfahrt des Vorreiterlandes steigt; die Ersatzlösung aus globaler Sicht, welche einen Wohlfahrtsanstieg auch bei den Nichtvorreiter- bzw. Nachzüglerländern verlangt. Grundsätzlich steht hierbei in der wissenschaftlichen und politischen Diskussion die Vorreiterrolle einzelner Länder im Vordergrund, wobei eine Vorreiterrolle im weiteren Sinne jedoch auch fur den Fall einer Kooperation einiger weniger gleichgesinnter Länder identifiziert werden könnte (vgl.

96. Vgl. Oates / Palmer / Portney (1993), S. 2. Zu diesem Ansatz vgl. Berg / Holtbrügge (1997), S. 199-20 I. Vgl. Porter (1991), S. 96. Dem Umweltnutzen der Umweltpolitik schenkt Porter demgegenüber nur geringe Beachtung. Stattdessen betont Porter, daß er sich auf die Kostenseite von Innovationen konzentriert bzw. auf den Vorteil, den die Vorreiterrolle fiir die Industrie mit sich bringt (vgl. d. Linde (l995a), S. 98). h. Umweltnutzen und die Auswirkungen auf die Wettbewerbsfahigkeit seien nicht so klar voneinander zu trennen, wie Porters Argumentation suggeriert (vgl.

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