Die Debatte um Studiengebühren: Die systematische by Norbert Krause

By Norbert Krause

Norbert Krause zeichnet die Meinungsentwicklung, die zwischen 1993 und 2005 zu einer breiten Befürwortung von Studiengebühren geführt hat, mit Hilfe einer umfangreichen examine von Artikeln der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Süddeutschen Zeitung nach. Die Studie enthält Interviews mit den wichtigsten Protagonisten der Diskussion um Studiengebühren wie etwa der früheren Bildungsministerin Edelgard Bulmahn.

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Imagination in der Verhaltenstherapie

Das Aufgreifen von mind's eye und Phantasie erscheint vielen Therapeuten und Patienten reizvoll, weil es die Kreativit? t anregt. Die Versuchung, mit diesen Vorstellungsbildern wahllos „herumzuzaubern", ist gro? . Das Buch stellt ein Konzept zum planvollen Einsatz imaginativer Verfahren in der Psychotherapie vor.

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93 Der Name des Sprechers und die Organisation oder Partei, für die er spricht, wurden erfasst. Unterschieden wurde hierbei nach Sprechern des politischen Systems, der Studenten, Sprechern der Hochschulen, der Hochschullobby und des Wirtschaftssystems, außerdem nach Journalisten und Leserbriefschreibern. 94 Für diese Sprecher wurde dann jeweils erfasst, welche Regelungsmodelle oder Idee-Elemente sie äußerten. 95 Unterschieden wurde hier nach drei wesentlichen Regelungskomplexen, die aus einer Voruntersuchung der Artikel gewonnen wurden: Dem „Verbot von Studiengebühren“, der „Einführung von Studiengebühren 92 93 94 95 Gerhards (1998), S.

109 Vgl. 1). 3). 5). 1 Theorien der medialen Thematisierung Um den Zeitverlauf eines Diskurses zu erklären, bieten sich verschiedene kommunikationswissenschaftliche Ansätze an: Die Theorie des Issue-Attention-Cycles, die Theorie der Instrumentellen Aktualisierung und die Nachrichtenwert-Theorie. Keines dieser Modelle kann allerdings alleinig erklären, warum ein Thema zu einem bestimmten Zeitpunkt massenmedial diskutiert wird, warum es wann auf die mediale Agenda gelangt. Sie können lediglich Anhaltspunkte liefern.

195. Gerhards (1998), S. 195. Weßler (1999), S. 51. unterschiedlichen Zeitpunkten verwenden, und kann keine Bedeutung hineininterpretieren. 102 Insgesamt wurden so 1196 Regelungsvorstellungen von 1086 Sprechern erfasst. Die Erhebung der Idee-Elemente Die Idee-Elemente der Sprecher bilden die zweite wichtige Analysekategorie. IdeeElemente sind die kleinsten problemdeutenden Aussagen eines Sprechers. Sie wurden jeweils bestimmten Frames zugewiesen. Ein solcher Frame kennzeichnet den Deutungsrahmen, in den eine Äußerung gestellt wird.

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