Der Global Player und das Territorium by Ulrich Mückenberger (auth.), Ulrich Mückenberger, Marcus

By Ulrich Mückenberger (auth.), Ulrich Mückenberger, Marcus Menzl (eds.)

Nehmen international participant zu dem Territorium, in dem sie agieren, ein Verhältnis sozialer Verantwortlichkeit ein - in welcher shape, mit welchen Motiven und welchen Folgen? Große Unternehmen verstehen sich nicht nur als wirtschaftlicher, sondern auch als lokaler Akteur - mit Verantwortung für die lokale Gestaltung, den örtlichen Arbeitsmarkt. Dieser territorialen "Einbettung" des Unternehmens geht das Buch am Beispiel der Autoindustrie nach.

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Bei der Dominanz einer Arbeitszeitflexibilisierung, die rein von den betrieblichen Vorgaben abhängt, ist dies nicht der Fall, selbst in den Phasen kürzerer Arbeitszeit. Im Gegenteil, die außerberuflichen Lebensbereiche werden durch die Flexibilisierung stärker mit der Erwerbsarbeit verkoppelt. 8 Die Ursache liegt in der Instabilität und der Unberechenbarkeit der individuell verfügbaren Zeiten. Diese permanente Abhängigkeit gibt den freien Zeiten einen Vorbehalt von Labilität, der eigensinnige Vorhaben in dieser Zeit riskant erscheinen lässt und unter Stress setzt.

In ihnen haben sich vielmehr gleichermaßen die Maximen der Linearisierung, der Beschleunigung und der Rationalisierung breit gemacht. Drittens tendieren offenbar die Arbeitsformen, die mit den elektronisch gestützten Netzwerken verbunden sind, zu einer systematischen Verlagerung von Initiative und Verantwortlichkeit in die Beschäftigten - so dass diese zunehmend weniger einer Logik von "On/Off' - ArbeitlNichtArbeit - folgen können, sondern der Logik "fertig/nicht fertig" folgen 33 müssen - "Ist das Projekt fertig?

Positive Beurteilungen auch weitergehender Zeitflexibilisierung fanden sich am ehesten in höheren Angestelltentätigkeiten, bei größerer Eigenständigkeit der Arbeit, höherem Qualifikationsniveau und einem höheren Einkommen, das fiir die expressive Nutzung der flexiblen Zeitausschnitte genutzt werden kann. h. den Arbeitszeitwandel gar nicht erst als qualitative Mög- 47 Iichkeit zur Erhöhung des persönlichen Zeitwohlstands wahrzunehmen. Unsere Befunde zur Veränderung des Zeitwohlstands sind damit ausgesprochen ambivalent.

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