Demokratie: Entwicklung — Gestaltung — Problematisierung by Bernhard Frevel

By Bernhard Frevel

Der Band "Demokratie" aus der Reihe Elemente stellt in kompakter shape die Entwicklung dieser Staatsform dar, befasst sich mit deren Ausgestaltung und problematisiert sie vor dem Hintergrund aktuellen politischen und sozialen Wandels.

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In Deklarationen und Protesten, aber auch gewalttiitigen Ausschreitungen sowie Boykotten britischer Einfuhren machten die Kolonisten und deren politische Vertreter ihrem Unmut Luft. Die Steuern waren vom fernen Konig und dem englischen Parlament festgesetzt worden, auf des sen Entscheidung die amerikanischen Siedler keinen Einfluss hatten. Es wurde als zentrales Problem angesehen, dass wichtige Entscheidungen getroffen wurden, ohne dass es kodifizierte politische Einflussmoglichkeiten seitens der Betroffenen in den Kolonien gab.

Dnd so ermoglicht auch heute der Blick in die alten Originalquellen (bzw. die neu herausgegebenen, redigierten und kommentierten Neuauflagen oder Sammelbande wie BreitIMassing 2(01) ein besseres Verstandnis aktueller Diskussionen. 55 3. Demokratie heute Wenn heute der Blick auf die politische Weltkarte geworfen und ein Vergleich zur politischen Situation vor 100 Jahren gezogen wird, so faIlt auf, dass Dicht nur die Zahl an Staaten insgesamt betrachtlich zugenommen hat, sondem dass auch die Menge an Demokratien sowohl absolut als auch relativ betrachtlich wuchs.

Das Strukturprinzip des Regierens der nummerischen Mehrheit im Namen des Volkes impliziert die Gefahr eines "Despotismus der Mehrheit", gegen die das politische System keine Sicherungen vorhaIte. Wenn entsprechend des Gleichheitsprinzips aile wahlen dUrfen und entsprechend des Mehrheitsprinzips deren Entschei- 51 dung gilt, so seien die Mindemeiten in der Gefahr, unterdriickt, ausgegrenzt, ja vielleicht sogar verfolgt und physisch liquidiert zu werden. : 299) - das geistige Leben, hemme groBe Charaktere an der Entfaltung, unterhOhle mutige Aufrichtigkeit und mannhafte Unabbangigkeit.

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