Das Mikro-Makro-Modell der soziologischen Erklärung: Zur by Jens Greve, Annette Schnabel, Rainer Schützeichel

By Jens Greve, Annette Schnabel, Rainer Schützeichel

Im Mittelpunkt dieses Bandes steht die Diskussion eines (oder des? ) leitenden Paradigmas der Soziologie. Dieses Modell trägt der Forderung des methodologischen Individualismus Rechnung, Veränderungen von Makro-Phänomenen über den Umweg der Mikro-Ebene, additionally über die Entscheidung von Akteuren, sowie deren Aggregation zu erklären. Im Mittelpunkt steht dabei die those, dass vornehmlich die Makro-Phänomene von soziologischem Interesse seien, diese sich aber eben nur durch die Rückführung auf das Handeln individueller Akteure vollständig aufklären ließen.

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Imagination in der Verhaltenstherapie

Das Aufgreifen von mind's eye und Phantasie erscheint vielen Therapeuten und Patienten reizvoll, weil es die Kreativit? t anregt. Die Versuchung, mit diesen Vorstellungsbildern wahllos „herumzuzaubern", ist gro? . Das Buch stellt ein Konzept zum planvollen Einsatz imaginativer Verfahren in der Psychotherapie vor.

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Zu den spezielleren sozialontologischen Grundlagen des hier Gesagten müsste sehr viel mehr gesagt werden. Dies muss aber an einem anderen Ort geschehen. Ich ersetze den Ausdruck ›Einzelheit‹ des Übersetzers, weil er nicht üblich ist und von uns nicht verwendet wird, mit dem bedeutungsgleichen Ausdruck ›Partikular‹. 36 Gert Albert Graphik 3: Die strukturelle Universalie F mit den Bestandteilen G, H und R.. B. ‹ (vgl. Graphik 4). 28 Weiterhin besteht im Zusammenhang mit dieser Norm eine kollektiv intentionale Ausrichtung aller drei Akteure aufeinander, es besteht eine dreistellige soziale Beziehung zwischen ihnen.

Wenn man nun noch die Annahmen hinsichtlich psycho-physischer Zusammenhänge variiert, sind sicherlich noch einige weitere Varianten unterscheidbar. Wie auch immer, Sachverhaltsontologien können nutzbar gemacht werden, um alle solchen Badewannenvarianten ontologisch zu fundieren. Die Annahme scheint plausibel zu sein, dass jeder halbwegs ernstzunehmende realistische Ansatz in der Soziologie eine Fundierung mittels einer Ontologie mit Relationen benötigt – stark emergentistische auf jeden Fall. Sachverhaltsontologien enthalten Relationen und sind deswegen soziologisch brauchbar.

Band 1. Situationslogik und Handeln. Frankfurt am Main/New York: Campus. Esser, Hartmut (2000): Soziologie. Spezielle Grundlagen. Band 2. Die Konstruktion der Gesellschaft. Frankfurt am Main/New York: Campus. Esser, Hartmut (2006): Eines für alle(s)? Das Weber-Paradigma, das Konzept des moderaten methodologischen Holismus und das Modell der soziologischen Erklärung. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 58 (2): 352-363. Habermas, Jürgen (1988): Nachmetaphysisches Denken. Philosophische Aufsätze.

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