Internetbasierte Beschaffung im Konsumgüterhandel: by Mirko Warschun

By Mirko Warschun

Die Erschließung der internetbasierten Beschaffung hat erhebliche betriebswirtschaftliche Auswirkungen auf den Konsumgüterhandel. Dies betrifft sowohl die Ausschöpfung der Effizienzpotenziale in der Beschaffungskette als auch die Möglichkeiten verbesserter Zusammenarbeit des Handels mit seinen Lieferanten.

Mirko Warschun analysiert die unterschiedlichen Geschäftsmodelle der internetbasierten Beschaffung, die sich in den letzten Jahren herausgebildet haben und die bisher dominierende bilaterale Hersteller-Handels-Anbindung zunehmend ablösen bzw. ergänzen. Die Palette reicht von exklusiven händler- und herstellerbetriebenen Plattformen bis zu unterschiedlichen Formen von Marktplatzmodellen und der Einschaltung von Intermediären. Auf der foundation aktueller Fallstudien aus der Unternehmenspraxis entwickelt der Autor einen konzeptionellen Bezugsrahmen, der eine Einordnung dieser Geschäftsmodelle ermöglicht. Darauf aufbauend leitet er die zentralen Entscheidungskriterien internetbasierter Beschaffungsstrategien im Konsumgüterhandel ab.

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Sponsoring in der Kreditwirtschaft by Gabriele Bourgon

By Gabriele Bourgon

Banken und Sparkassen offerieren an den Finanzmiirkten abstrakte Dienstleistungen, die auf das Leistungsobjekt "Geld" bezogen sind (Geldinstitute). Das vermittelt insbe sondere im Geschiift mit der Privatkundschaft den Eindruck einer weitgehenden Homo genitat der Leistungsangebote und steht im Gegensatz zu Konsumgiiterherstellern, die sich mit demonstrierbaren, manchmal faszinierenden Produkten im Markt profilieren. Da Geldinstitute ein den Markenartikelherstellern vergleichbares Produktimage nicht aufbauen konnen, legen sie vermehrt Gewicht auf die Profilierung des Institutsimage durch die personliche Kommunikation, durch Public-Relations und in diesem Rahmen auch durch Sponsoring. Zum Thema des Sponsoring legt Frau Bourgon eine aufschluBreiche (Diplom-)Arbeit vor, die wegen ihres Praxisbezugs mit dem Transferpreis 1991 des Instituts fUr Kredit und Finanzwirtschaft ausgezeichnet wurde. Die intestine lesbare Untersuchung konzentriert sich auf die Aktivitaten der Kreditinstitute im Bereich der Kultur-, activity- sowie Sozio- und Umweltforderung. Sie ist nicht nur durch eine umfangreiche Literatursammlung, sondern auch mit anschaulichen Beispie len und vor allem einer empirischen Erhebung in den verschiedenen Sektoren der Kreditwirtschaft fundiert. - Ich gehe zuversichtlich davon aus, daB die Arbeit einen Er kenntnisbeitrag zu einem in der Wissenschaft vernachliissigten Gebiet leistet, vor allem aber dem in der Offentlichkeitsarbeit tatigen Bankpraktiker eine Vielzahl von Anre gungen vermitteln kann.

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Informationseffizienz in Mehrheitsentscheidungen by Hans Gersbach

By Hans Gersbach

Informationsprobleme haben in den letzten Jahren eine irnrner grossere Rolle als untersuchungsgegenstand in der okonomischen Theorie gespielt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse umfassen aber uberwiegend marktmassige Kornrnunikationssysteme und nur selten solche bei Kollektiventscheidungen. Der Verfasser dieser Arbeit hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, Grundlagen zu schaffen, urn dem langfristigen Ziel der prazisen Erklarung von Inforrnationsverarbeitungssystemen bei Kollektiv­ entscheidungen naher zu kornrnen. Dazu erfolgt zunachst eine Darstellung der massgebenden Literatur im Bereiche der Infor­ mationseffizienz von Markten. Ebenfalls im erst en Kapitel werden Flexibilitatsprobleme bei Einzelentscheidungen und die Theorie der Mehrheitsentscheidungen als notwendige Bausteine fur die spatere examine behandelt. 1m zweiten Kapitel werden die Bedingungen diskutiert, unter denen wenige Personen, eine Mehrheit oder sogar eine ganze Gemeinschaft durch offentlich zugangliche Inforrnationen schlech­ ter gestellt werden konnen. Eine Anwendung auf das Gebiet der Wahlkampfe in einem Zweiparteiensystem verdeutlicht die grosse praktische Bedeutung dieser Fragestellung. Anschliessend wird untersucht, inwieweit Flexibilitat bei Kollektiventscheidungen eine erwtinschte Eigenschaft ist und wie sich unterschiedliche Flexibilitatseigenschaften von Alternativen endogen aus dem politischen Prozess bestirnrnen. Die Frage der Inforrnationseffizienz ist Gegenstand des dritten Kapitels. Nach einer prazisen Definition des Begriffes wird die Funktionsweise von einfachen Kornrnunikationssystemen analysiert. Es wird untersucht, ob Verhandlungsprozesse, welche die Moglich­ keit der Inforrnationsgewinnung beinhalten, inforrnationseffizient sind. Andererseits wird der Frage nachgegangen, ob Eingeweihte ihre privaten Inforrnationen veroffentlichen und ob sie dafur bezahlt werden sollten. VI Absicht dieses Buches ist es, das Schlagwort der Kommunikation bei Kollektiventscheidungen mit 6konomischem Inhalt zu fullen.

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