Carl Schmitt und die Liberalismuskritik by Klaus Hansen (auth.), Dr. Klaus Hansen, Dr. Hans Lietzmann

By Klaus Hansen (auth.), Dr. Klaus Hansen, Dr. Hans Lietzmann (eds.)

Show description

Read Online or Download Carl Schmitt und die Liberalismuskritik PDF

Best german_10 books

Medienerziehung in der Grundschule: Grundlagen, empirische Befunde und Empfehlungen zur Situation in Schule und Lehrerbildung

Medien sind zu einem Selbstverständlichen Bestandteil der Lebenswelt von Kindern geworden. Daraus erwachsen Anforderungen an die Grundschule und die Lehrerbildung. Im Buch werden Anforderungen zur Medienerziehung - auf der foundation von Befragungen und Analysen - aus der Sicht von Lehrkräften und Schulleitungen sowie Lehrerbildnern beschrieben und Empfehlungen entwickelt.

Organisation und Akzeptanz: Eine empirische Analyse der IG Metall im Transformationsprozeß Ostdeutschlands

Die Vertretung und Artikulation von Interessen sind wesentliche Bestandteile der politischen Willensbildung pluralistischer Demokratien. Besondere Auf merksamkeit und Verantwortung kommt dabei in der Bundesrepublik Deutsch land den Tarifparteien, d. h. den Arbeitgeberverbanden und Gewerkschaften zu. Ihre popularity als verlaBliche gesellschaftspolitische Akteure hangt dabei nicht nur von der Seriositat und Effizienz der von ihnen vertretenen Politik ab, sondern in gleichem AusmaB von der Akzeptanz durch ihre eigenen Mitglieder.

Extra resources for Carl Schmitt und die Liberalismuskritik

Example text

1m Gegenteil, ich stand konsequent auf dem Boden der Verfassung und kiimpfte gegen ihre Verfalschung .... In meinem ganzen Leben bin ich immer vom Bestehenden ausgegangen. "[ Nun, determinatio est negatio, wenn Schmitt hier die ihm wohlvertraute Figur des Berufsrevolutionars assoziiert, dann mag es nicht abgelegen klingen, die Schmittianern bewuBte Spaltung des Juristen C. S. und des politischen Philosophen C. S. aufgeladen zu finden im Horizont der ,legalen Revolution' des 30. Januars 1933. Urn eine solche Revolution handelt es sich narnlich: zum einen im Selbstverstandnis der ,Bewegung' - Hitler erklart sie iibrigens am 6.

1st schon der Nationalsozialismus eine sich veriindemde GroBe mit Briichen und Verkehrungen - man denke an die paradoxe Modemisierung in den Figuren archaischer Ideologeme -, dann auch die Wahmehmung eines theoretischen ,Abenteurers,5 wie eines mit geschichtsphilosophischen Ansprii- 46 chen geschlagenen Professors, der, weil Beamter zu sein und zu bleiben sein Lebenszweck ist, den Sinn aufs Revolutionare maskiert und verbiegt. Erst eine Durchdringung des Schmittschen Werks zwischen 1933 und 1945 auf dem Niveau des hier kaum rezipierten Jean Pierre Faye6 wiirde diese Zeit erschlieBen und einem Urteil, das dann selbstredend immer noch divergieren wird, Material an die Hand geben, welches nicht Fortsetzung ideologischer Obsessionen der jeweiligen Autoren ware, quasi eine nach hinten gerichtete Teleologie!

13 Hannah Arendt hat 1951 bereits in der ihr eigenen Souveranitat iiber Schmitt (und, ungenannt, iiber Heidegger) in der Harte geurteilt, die notwendig ist und 49 die nicht das Denken verhindert: "Was hingegen jene AngehOrigen der geistigen und kiinstlerischen Elite anlangt, die sich in so betriibend gro6er Zahl bei der einen oder anderen Gelegenheit von den totalitiiren Bewegungen haben verleiten lassen und denen man sogar wegen ihrer iiberragenden Fiihigkeiten manchmal vorwirft, sie hiitten diesen ganzen H611enspuk inspiriert, so mu6 in aller Gerechtigkeit gesagt werden, daB, was immer diese verzweifelten Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts begangen oder unterlassen haben, sie auf die totalen Herrschaftsapparate niemals und nirgendwo irgendeinen Einflu6 hatten.

Download PDF sample

Rated 4.20 of 5 – based on 34 votes

admin