Bilanzanalysen — branchenbezogen: Der Vergleich mit der by Gerhard Odenwald

By Gerhard Odenwald

Nicht nur GUiubiger und Anteilseigner, auch Konkurrenten interessieren sich fUr veroffentlichte Bilanzen, denn sie wollen ihre eigene place mit der jenigen ihrer Wettbewerber vergleichen. Die vorliegende Arbeit, die auf einer Umfrage bei Unternehmen und Ver banden basiert, untersucht im einzelnen Motivation, Ziele, Moglichkeiten und Grenzen solcher branchenbezogenen Bilanzanalysen sowie ihre Bedeutung fUr die unternehmerischen Entscheidungen. Dabei dienten a1s Beurte;lungs grundlage zunachst die derzeit giiltigen aktienrechtlichen Rechnungslegungs vorschriften, es wurden jedoch. ebenso Oberlegungen angesteUt im Hinblick auf denkbare Anderungen und Erweiterungen der gesetzUchen Bestimmun gen. In diesem Zusammenhang muBten auch neuere Bilanztheorien beruck sichtigt werden, die ja nicht nur andere Konzeptionen zur Gestaltung des JahresabschluBberichtes anstreben, sondern auch neue Aspekte hinsichtlich der Bilanzanalyse aufzeigen. Das Buch will einerseits einen Beitrag leisten zu dem jederzeit aktuellen, aber bisher im Schrifttum wenig behandelten Thema der an JahresabschluB veroffentlichungen orientierten brancheninternen examine. Andererseits sol len anhand der verarbeiteten praktischen Erfahrungen konkrete Hinweise und Anregungen fur das Vorgehen bei Konkurrenzvergleichen und verbands seitigen Untersuchungen im Bereich der Rechnungslegung gegeben werden. Zwecks besseren Verstandnisses sei noch darauf aufmerksam gemacht, daB die AusdrUcke "branchenbezogen," "branchenintern" und "halbextern" sowie die Begriffe "Bilanz" und "JahresabschluB" im Verlaufe der Darstellung grundsatzlich synonym verwendet werden.

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Medienerziehung in der Grundschule: Grundlagen, empirische Befunde und Empfehlungen zur Situation in Schule und Lehrerbildung

Medien sind zu einem Selbstverständlichen Bestandteil der Lebenswelt von Kindern geworden. Daraus erwachsen Anforderungen an die Grundschule und die Lehrerbildung. Im Buch werden Anforderungen zur Medienerziehung - auf der foundation von Befragungen und Analysen - aus der Sicht von Lehrkräften und Schulleitungen sowie Lehrerbildnern beschrieben und Empfehlungen entwickelt.

Organisation und Akzeptanz: Eine empirische Analyse der IG Metall im Transformationsprozeß Ostdeutschlands

Die Vertretung und Artikulation von Interessen sind wesentliche Bestandteile der politischen Willensbildung pluralistischer Demokratien. Besondere Auf merksamkeit und Verantwortung kommt dabei in der Bundesrepublik Deutsch land den Tarifparteien, d. h. den Arbeitgeberverbanden und Gewerkschaften zu. Ihre popularity als verlaBliche gesellschaftspolitische Akteure hangt dabei nicht nur von der Seriositat und Effizienz der von ihnen vertretenen Politik ab, sondern in gleichem AusmaB von der Akzeptanz durch ihre eigenen Mitglieder.

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12. 1966 gelegt wurden, im Anlagevermogen vollstandig und im Umlaufvermogen teilweise fortgefUhrt werden. Aus diesem groben Uberblick iiber die wichtig::;ten Moglichkeiten der Bildung bzw. Entstehung stiller Reserven nach der Aktienrechtsreform - zumindest teilweise wird auf die einzelnen Punkte noch in spateren Abschnitten naher eingegangen - ergeben sich erhebliche Unsicherheitsmomente fUr die externe Beurteilung von Bilanzgewinn und Jahresiiberschul3 im Hinblick auf die Frage nach einem Mal3stab fUr den Erfolg der Wettbewerber.

Ch starker als die unter a} angesprochenen Informationen fallen aIle diejenigen Angaben ins Gewicht, die sich zu den fur die Zukunft geplanten Investitionen der Konkurrenz erreichen lassen. In Verbindung mit der unter 2. b} erwahnten entsprechenden Finanzierung interessieren die ins Auge gefa13ten Veranderungen im Anlagenbereich sowohl in groben Umrissen wie im einzelnen, da sie zu erkennen geben, wie die Entwicklung und die Aussichten der Branche und der einzelnen Unternehmungen gesehen werden: Z.

Informationen iiber: (1) die Forschungs- und Entwicklungstatigkeit eines Konkurrenten im allgemeinen und auf bestimmten Gebieten (einschlie13lich der diesbeziiglichen Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen) und den entsprechenden finanziellen Niederschlag, (2) neu- oder weiterentwickelte Erzeugnisse, Typen, Baugruppen usw. sowie Detailverbesserungen, (3) neue bzw. geanderte Verfahren, Prozesse und Produktionstechniken, (4) die Verarbeitung bisher noch nicht verwendeter Rohstoffe und Materialien, (5) neue bzw.

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