Bewerben in schwierigen Zeiten by Anne Jacoby, Florian Vollmers

By Anne Jacoby, Florian Vollmers

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Imagination in der Verhaltenstherapie

Das Aufgreifen von mind's eye und Phantasie erscheint vielen Therapeuten und Patienten reizvoll, weil es die Kreativit? t anregt. Die Versuchung, mit diesen Vorstellungsbildern wahllos „herumzuzaubern", ist gro? . Das Buch stellt ein Konzept zum planvollen Einsatz imaginativer Verfahren in der Psychotherapie vor.

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Doch in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Akademiker vor allem bei den leitenden Angestellten gestiegen. Und je größer ein Unternehmen wird, desto mehr studierte Köpfe sind gefragt: Für Stabsabteilungen wie Forschung und Entwicklung, Controlling, Marketing, Personal. Dazu kommt, dass jedes Jahr Tausende von Familienunternehmen die Nachfolgefrage zu regeln haben und immer mehr nicht mehr nur innerhalb der Familie nach geeigneten Führungskräften suchen, sondern auch außerhalb. 61 62 Bewerben in schw ier igen Zeiten Ab ins Ausland?

Ein Bigger-than-Life-Format haben Sie gar nicht nötig, und das würde Ihnen auch eher schaden als nützen. Also: Setzen Sie auf das Realitätsprinzip. Das heißt: Nicht lügen! Auch wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Chancen mit ein wenig Corriger la Fortune steigen, zaubern Sie Ihrer Qualifikation kein fantasiertes Krönchen auf. Wenn es Ihnen herunterfällt, haben Sie Ihren Ruf ruiniert. Nicht übertreiben! Auch wenn Sie hoch begabt sein und mit Ihren Ideen schon Firmen vor dem Ruin bewahrt haben sollten – stellen Sie sich positiv dar, aber übertreiben Sie nicht.

Das be- 55 56 Bewerben in schw ier igen Zeiten deutet jedoch nicht unbedingt, dass Flop-Branchen keine Stellen anzubieten haben. Ganz im Gegenteil. Vielleicht haben gerade Sie das optimal passende Profil, nach dem ein Arbeitgeber schon seit langem verzweifelt sucht! Passgenauigkeit ist auch hier der entscheidende Wettbewerbsvorteil. Es zeigt sich nämlich, dass ausgerechnet jene Branchen, die den größten Stellenabbau betreiben, zugleich die größten Schwierigkeiten haben, ihre noch ausstehenden Positionen mit fachlich passendem Personal zu besetzen: So waren 48 Prozent der in der Metallindustrie ausgeschriebenen Stellen Ende 2008 nur »sehr schwer« zu besetzen, weil die entsprechenden Bewerber ausblieben.

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