Abenteuer Seidenstraße: Auf den Spuren alter Karawanenwege by Bruno Baumann

By Bruno Baumann

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Imagination in der Verhaltenstherapie

Das Aufgreifen von mind's eye und Phantasie erscheint vielen Therapeuten und Patienten reizvoll, weil es die Kreativit? t anregt. Die Versuchung, mit diesen Vorstellungsbildern wahllos „herumzuzaubern", ist gro? . Das Buch stellt ein Konzept zum planvollen Einsatz imaginativer Verfahren in der Psychotherapie vor.

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Weniger Schwierigkeiten hatte der Buddhismus zunächst mit der Lehre des Laozi. Es gab viele Gemeinsamkeiten. Wie der Buddhismus kannte er keine Bindung an die Familie, erklärte er den Einzelnen zum Herrn des Schicksals. Der Daoismus wurde sogar zum Schlüssel für das Eindringen des Buddhismus, der sich anfänglich dessen Vokabulars bediente, um buddhistische Begriffe zu erklären. Erst viel später, als brauchbare Übersetzungen vorlagen, konnten die komplexeren Inhalte der Lehre Buddhas verbreitet werden, Sie drang auch in der Anfangsphase hauptsächlich in die Kreise der Daoisten ein.

Aus seinem Munde hörte Wudi zum ersten Mal etwas von den fernen Königreichen im Westen, vom hohen Wert der chinesischen Seide, die auf indirektem Weg über die Xiongnu, die mit den chinesischen Tributleistungen Handel trieben, nach Westen gelangte. Am meisten aber beeindruckte den Kaiser Zhang Qians Bericht von einer wunderbaren Rasse der »Barbarenpferde«. »Im Lande 41 Kokand«, so ließ er den Kaiser wissen, »gibt es hohe Berge. Dort leben Pferde, die man nicht einfangen kann. Man lässt deshalb am Fuße dieser Berge getigerte Stuten frei, damit sie sich mit den Hengsten aus den Bergen paaren.

In der Tang-Zeit (618-907) lebten in Changan zwei Millionen Menschen auf einer Fläche von über 80 Quadratkilometern. Innerhalb der 36 Kilometer langen Stadtmauern gab es 110 wiederum durch eigene Mauern getrennte Viertel, gewissermaßen Städte in der Stadt. Die gesamte Anlage – jedes Gebäude, jede Straße, auch der Palast des Kaisers – folgte dem Muster eines getreuen Abbildes des Universums und diente somit der Harmonie im Kosmos, die es zu erhalten galt. Um einen Eindruck von der Größe des tangzeitlichen Changan zu gewinnen, muss man sich vergegenwärtigen, dass allein die Hauptstraße der Stadt 155 Meter breit war, während die Prunkstraßen Roms oder Athens es gerade einmal auf zwölf bzw.

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